|
In welche Wirbeltierklasse gehören die Wolpertinger? |
|
|
|
|
Geschrieben von Kristina Hansemann
|
|
Montag, 25. Januar 2010 |
|
Dieser Fragestellung versuchte die Klasse 5b am Freitag im Schulbiologiezentrum auf den Grund zu gehen.
Angeleitet von Studentinnen der Universität Hildesheim erarbeiteten sie gruppenweise die Kennzeichen der verschiedenen Wirbeltierklassen. Die Fische waren vertreten durch lebende Goldfische und eine tote Makrele. Falls es in Zukunft zu Hause Fisch zum Mittagessen gibt, werden die Kinder fachmännische Hilfe leisten können.
Die Vögel waren bei ihrer Station nur durch ein Modell repräsentiert,
doch in der Pause konnten genügend lebende Exemplare in Form von
Pfauen, die zu dieser Zeit schon prächtige Schwanzfedern für die
Paarung tragen, schnatternden Gänsen und einem Silberfasan bewundert
werden.
Die Zunft der Amphibien wurde an einem Axolotl und einem Riesenkrallenfrosch mit schwabbelnden Luftpolstern vorgestellt.
Die Eigenschaften der Säuger wurden selbstverständlich an den
niedlichen Mäusen, die die Kinder am liebsten mit nach Hause
geschmuggelt hätten, gezeigt.
Die heimlichen Stars der Stationen waren aber die Reptilien: Eine
Rotwangenschmuckschildkröte war ziemlich aufgeregt und biss
entsprechend um sich, während der Bartagamen sich völlig entspannt auf
den Arm setzen ließ. Aufsehen erregte auch das riesige Skelett einer
Anakonda.
Zum Abschluss sollte die Herkunft des Hangnagers, des Rohrspatzen und
des oben erwähnten Wolpertingers geklärt werden. Die Kinder waren
mittlerweile zu Experten geworden und sich deshalb schnell einig, dass
alle drei in die Gruppe der Fabelwesen einsortiert werden müssen. Der
in Bayern ansässige Wolpertinger vereinigt in sich hervorstechende
Merkmale aller fünf Wirbeltierklassen.
Das war in diesem Schuljahr nun schon der 7. Besuch einer Klasse der
Werner-von-Siemens-Schule im Schulbiologiezentrum. Herzlichen Dank!!!
|
|
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. September 2010 )
|