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Stadtführung in Goslar - Klasse 6a |
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Geschrieben von Schüler Klasse 6a
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Donnerstag, 15. April 2010 |
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Goslar ist über 1000 Jahre alt. Im Mittelalter hatte Goslar vier Stadttore und war damit größer als Hannover. Der Name der Stadt ist durch den Fluss Gose, an dem zunächst ein Lager gebaut wurde, entstanden.
Der Reichtum der Stadt kam durch den Erzabbau am Rammelsberg, wo z.B. Silber abgebaut wurde, aus dem man Münzen prägte. 10 große Erzbrocken stehen als Kunstwerke in der Stadt verteilt. Sie stellen das Thema "Mensch-Natur-Technik" dar und entstanden zur Expo 2000 in Hannover. Der Stein (Erzbrocken) steht für die Natur, ein Handabdruck in jedem Stein weist auf den Menschen hin und eine geschliffene Stelle des Steins ist durch technische Maschinen (z.B. Schleifgeräte) entstanden.
Die Gose wurde schon im Mittelalter durch den Erzabbau so verseucht, dass sie nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden konnte. Deshalb wurde früh ein Rohrleitungssystem aus ausgehöhlten Fichtenstämmen verlegt. Der Verlauf ist heute noch durch rote Pflasterungen auf den Gehwegen zu erkennen.
Die Gose trieb viele Wassermühlen an. Heute ist nur noch eine davon erhalten. Goslar ist im Krieg kaum zerstört worden und hat deshalb noch sehr viele Fachwerkhäuser. Die meisten Häuser sind wegen der harten Winter am Harz zusätzlich mit Schiefer verkleidet. Auch die Dächer der Häuser haben oft Schiefer statt Ziegeln. Die Bruchkanten müssen schräg nach unten laufen, damit das Wasser abfließen kann.
Nur wenige Häuser in Goslar sind Steinbauten, z.B. das Rathaus, die Kaiserpfalz und die Domvorhalle. Der Dom selbst ist im 19. Jahrhundert baufällig geworden und wurde abgerissen.
Für die Renovierung der Kaiserpfalz spendete Kaiser Wilhelm einen großen Geldbetrag, deshalb ist er auf einem der Reiterdenkmale zu sehen. Auf dem 2. Reiterstandbild ist Kaiser Friedrich Barbarossa dargestellt, der mehrfach in Goslar gewesen ist.
In der achteckigen Kapelle, die an die Kaiserpfalz angebaut ist, befindet sich in einer silbernen achteckigen Schatulle das Herz Kaiser Heinrichs III, sein Körper ist in der Kaisergruft im Speyer.
In der Mitte der Kaiserpfalz war eine 700m² große Halle, die Fenster waren damals ohne Glas, weil damals unter freiem Himmel Recht gesprochen wurde.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. September 2010 )
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