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Unbewusst - Vom Germanistikstudium zur Deutschlehrerin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian / Tim (Klasse 10b)   
Freitag, 19. September 2008
buecher.jpgDanke, Großmama für den guten Rat – Wenn man Carmen Weiß (45) unterrichten sieht, glaubt man  gar nicht,, dass sie als ihre Großmutter sagte:„Du musst Lehrerin werden!“, sich dagegen sträubte, diesen Rat nachzugehen  und auch gar nicht erst in Betracht zieht, dies zu überdenken. Zwar waren die meisten von ihren Lehrern gut und heute noch Vorbilder für sie, aber Carmen wollte etwas anderes aus sich machen, sie wollte studieren, Entwicklungshelferin im Ausland werden oder auf dem Land arbeiten.
Vom Bauernhof ins Studium – Carmen hat 6 Wochen  auf einem Bauerhof gearbeitet. Aus dem Interview erfahren wir, dass diese Zeit schrecklich war. Sie hat sich vorher aber auf der Universität beworben und hat auch die Zusage bekommen, sie studierte schließlich Geschichte, Politik und Germanistik. Dass sie aber Lehrerin wird, war noch nicht geplant.

Unterstützung und Kontakt – Unterstützung und Kontakt zu den Schülern ist für Carmen sehr wichtig. Der Beruf Lehrer ist für sie allerdings anstrengend  - jedoch angenehm, da sie den Kontakt zu den Schülern pflegt. Falls jedoch komplexe Schülerprobleme in Bezug auf Schule oder ähnlichem auftauchen sollten, hilft sie mit einem persönlichem Gespräch von Mensch zu Mensch und nicht von Lehrer zu Schüler. Nichts desto trotz hat Carmen Weiß auch sehr viel Freude an diesem Beruf und findet es nicht nur wichtig, wie die Zusammenarbeit von Lehrer zu Schüler funktioniert,  sondern von Kollegen/ Kolleginnen zu Kollegen zu Kolleginnen.

Freizeit und Familie – Carmen hat zwar relativ wenig Freizeit, ist aber der Meinung:„Es reicht.“, obwohl wahrscheinlich  manch einer es nicht aushalten würde, bei so vielen Aufgaben wie: Arbeiten korrigieren, Elternabenden, Vorbereitungen etc. Dennoch bleibt Zeit für die Familie. Zwar ist es für die Kinder doof  “ausgerechnet eine Lehrerin“  als Mutter zu haben, aber nur einerseits, denn im Thema Schule ist sie Infoquelle Nr. 1. Na gut, wenn Freunde da sind, muss die Lehrerin das Feld räumen, denn vor den Freunden der Kinder „Lehrerin“ zu markieren, erweckt den Eindruckt der Kontrolle bzw. der Verschlossenheit, da man einen Lehrer in der Regel anders gegenübertritt als einem normalen Elternteil. Deswegen verhält sich Carmen Freunden der Kinder gegenüber etwas distanzierter und versucht “locker“ zu sein. Im Gegensatz zu anderen Lehrern verhält sie sich aber auch lockerer und keineswegs, streng und steif geprägt.

Zukunft – Carmen will nicht nur für lange Zeit Lehrerin bleiben sondern, wenn es sich ermöglicht, später die Schulleitung an einer IGS zu übernehmen.

DANKE,
ohne Carmen´s Großmutter wäre sie vielleicht keine Lehrerin geworden. So sagt sie: „Danke Großmama, für den guten Rat.“
Und Danke, von uns für dieses Interview und viel Glück und viel Erfolg!!

Christian Meyer und Tim Hoch - Klasse 10b

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19. September 2008 )
 
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